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Schule 2017-06-21T15:18:22+00:00

Schule

Schulische Bildung ist dem gesellschaftlichen Gesamtkontext eingebettet und darin (schul-)bildungs- und kulturpolitisch qualifiziert.
Unterrichtliches Handeln muss einem spezifischen Auftrag entsprechen. Dieser wird ihm durch jene Gesellschaft erteilt, in deren Name es ergeht. Er besteht darin, Erziehung und Bildung durch Unterricht und Schulleben zu leisten.
(Fach-)Didaktiken und Lehrpläne sind diesem Auftrag verantwortet. Sie explizieren inhaltlich, methodisch und formal die kultur- und zivilisationshistorische Spezifität einer Gesellschaft, die einer demokratischen bzw. freiheitlich-liberalen Grundordnung verpflichtet ist. Schulisches Unterrichtshandeln muss dieser Verpflichtung gerecht werden.

Religonsunterricht

Diakonische Didaktik – Das Wort ist Fleisch geworden

In Abgrenzung von bloßer (glaubensgemeinschaftlicher) Katechese ist der konfessionelle Religionsunterricht im Rahmen einer säkularen Gesellschaft dem gelingenden Leben jedes einzelnen Menschen sowie den opportunen Formen deren Vergemeinschaftung verantwortet (Gruppe, Familie, Freundschaft; Kultur und Staat; Kirchen und Glaubensgemeinschaften; …).
In dieser Weise ist der konfessionelle Religionsunterricht diakonisch (dienend) angelegt. Er widersetzt sich jeglicher Verzwecklichung des Menschen zu einer bloßen Funktion politischer, ökonomischer, kultureller, religiöser oder sonstiger Sollwerte. In der Sprache der christlichen Tradition lautet dies: Der Mensch ist Bild Gottes.

Beiträge

Ethikunterricht

Das gute Leben – Selbstorientierung und Selbstprüfung

Ethik beantwortet die Frage nach dem guten Leben durch die Ausformulierung einer ‚Methodologie der Lebenskunst‘. Diese indiziert allgemeine Formen gelingenden (guten) Lebens.
In dieser Methodologie des guten Lebens wird Ethik die ihr typische Strenge von Begriff und Argument walten lassen müssen, um nicht der (vulgär-)utilitaristischen Kasuistik summativer Glücksmomente zu unterliegen. Die erforderliche Methodologie wird sich daher keinem vorgegebenen Gegenstand, keinem vorgegebenen Gehalt anpassen dürfen. Sie wird den Menschen auf keinen vorgegebenen Gehalt fixieren wollen noch können. Vielmehr muss die von der Methodologie des guten Lebens geleitete Praxis den je relevanten Gehalt bzw. die je gute Handlung eines guten Lebens überhaupt erst in den Horizont des Bewusstseins gelangen lassen. Aus diesem erst wird dann, einmal als solch Orientierung-überhaupt eingerichtet, die orientierte und orientierende Gehaltlichkeit des guten Handelns eines guten Lebens entspringen können: Das gute Leben ist das selbstorientierende, das in und als Selbstbezüglichkeit aktualisierte und dieser Selbstbezüglichkeit bewusste Leben.
Das ‚gute Leben’ ist in diesem (und nur in diesem) Sinn das Denken. Und es ist Erfahren, Handeln – es ist je mein Leben. Es ist Grundleben. Als Name dieses guten Lebens werden wir die ‚Postphilosophie‘ kennenlernen.

Beiträge

Schul- und Bildungsberatung

Schule – Lebensraum

Indem schulische Bildung dem gesellschaftlichen Gesamtkontext eingebettet und darin (schul-)bildungs- und kulturpolitisch qualifiziert ist, muss auch die Schule als Lebensraum strukturiert und administriert werden. Schule muss der kultur- und zivilisationshistorische Spezifität einer Gesellschaft förderlich sein, die einer demokratischen bzw. freiheitlich-liberalen Grundordnung verpflichtet ist.

Projekte