Steht auf und wehrt euch! Von der Geschichte, die den Menschen nichts lehrt.

Steht auf und wehrt euch! Von der Geschichte, die den Menschen nichts lehrt.

Die Gegenwart lehrt die Menschen, dass die Geschichte den Menschen nichts lehrt. In Österreich: Braun-blau-türkise Politik-Paranoiker nehmen die Gesellschaft in Geiselhaft, lassen die Vorletzten die Letzten, die Sozialhilfeempfänger die Asylbewerber beißen: 1,50 Euro Stundenlohn für diese, damit sich jene besser fühlen. Damit sie den Schuldigen kennen und ausrufen: „Es gibt jemanden, der noch schlechter dasteht, der noch erfolgloser, noch ärmer ist als wir. Schuld ist er – Schuld an dem, wie es ihm geht, Schuld an dem, wie es uns geht. Hinweg mit ihm.“

Die Gegenwart lehrt die Menschen, dass die Geschichte den Menschen nichts lehrt. In Österreich: Braun-blau-türkise Politik-Paranoiker nehmen die Gesellschaft in Geiselhaft, lassen die Vor-Vorletzen die Vorletzten, die Wenigverdiener die Sozialhilfeempfänger beißen: Kürzung der Sozialhilfe, keine Sicherung des Lebensunterhaltes mehr, damit sich jene besser fühlen. Damit sie den Schuldigen kennen und ausrufen: „Es gibt jemanden, der noch schlechter dasteht, der noch erfolgloser, noch ärmer ist als wir. Schuld ist er – Schuld an dem, wie es ihm geht, Schuld an dem, wie es uns geht. Hinweg mit ihm.“

Die Gegenwart lehrt die Menschen, dass die Geschichte den Menschen nichts lehrt. In Österreich: Braun-blau-türkise Politik-Paranoiker nehmen die Gesellschaft in Geiselhaft, lassen die Vor-Vorletzen die Vorletzten beißen: Kickl, Strache, Kurz & Co brauchen Feindschaften und stiften sie, um selber leben zu können. Sie stigmatisieren gesellschaftliche Gruppen, um diesen den eigenen Hass zutragen zu können. Und um ihnen den Hass der anderen zutragen lassen zu können, auf dass man diese als Feind bekämpfen möge. So sind Kickl, Strache, Kurz & Co verbrüdert und verschwestert in ihrem Hass, eingesumpft und eingebräunt mit jenen, die auch hassen müssen, um leben zu können. Der Führer braucht die Folgschaft, der Geisteshohle die seichte Füllung. Und der Ängstliche braucht den Frosch, zu dem er sich aufbläst, der Einsame die Menschenmasse, in der er sich verkriechen kann.

Die Gegenwart lehrt die Menschen, dass die Geschichte den Menschen nichts lehrt. In Österreich: Braun-blau-türkise Politik-Paranoiker nehmen die Gesellschaft in Geiselhaft, lassen die Vorletzten den Letzten beißen, lassen auf Geheiß von Kickl, Strache, Kurz & Co die vorgeblich Guten den Bösen, das dumpfe Wir-Heil den ausgerufenen Feind beißen. Oder, direkt in der FPÖ-Sprache (FPÖ Braunau – ja genau, da kam auch schon der andere Österreicher her –, medienrechtlich verantwortet von FPÖ-Stadtrat Hubert Esterbauer): Braun-blau-türkise Führungs-Paranoiker lassen das ‚Wir‘ die „Ratten“  beißen: „Tief unten dort in meinem Stollen,  – wo wir Ratten leben wollen, – wo nur wir zu Hause sind, – Rattenvater, Rattenkind, – Ich wohn hier mit meiner Frau – Rattenmutter und genau – so, wie wir hier unten leben, –  müssen and‘re Ratten eben, – die als Gäst‘ oder Migranten, auch die, die wir noch nicht kannten, – die Art zu leben mit uns teilen!  – – Oder rasch von dannen eilen!“ U.s.w., u.s.w.“ Zitat FPÖ. Kickl, Strache. Und, da wer sich mit ihnen ins Bett legt oder eine Regierung bildet, selber zu einem der ihren wird: Kurz & Co.

Und wieder die alte, die dumme Leier:
Kanzler Kurz: Es braucht sofort und unmissverständlich eine Distanzierung und Klarstellung durch die FPÖ Oberösterreich.“
Ich: „Kanzlerchen, Dummerchen, Ignorantenschädel (oder was auch immer): Wie viele Klarstellungen braucht du denn noch? Wieviel Distanzierung darfs denn sein? Du hast sie am Anfang (nur) zündeln lassen – weißt eh, die Lager, in denen Kickl die Flüchtlinge „konzentrieren“ wollte und will. Inzwischen lässt du sie mit offenem Feuer spielen – weißt eh, die „Migranten-Ratten“ und Sozialhilfeempfänger, denen ihr das Letzte nehmt. Eure Lager brauchen keine Zäune, keinen elektrischen Stacheldraht mehr. Ihr errichtet sie inmitten der Gesellschaft, auf dass man hassen möge so, wie ihr es tut. Auf dass man hassen möge den Feind, der dieses doch gar nicht ist. Auf dass die Gesellschaft sich zerkriegen möge, die dieses doch gar nicht will:  Pfui. Pfui. Tausendmal: Pfui!

Steht auf uns wehrt euch! Von der Geschichte, die den Menschen vielleicht doch etwas lehrt.

 

Von | 2019-04-23T14:13:26+00:00 23. April 2019|Kategorien: Allgemein, Politik|0 Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar